Bandgeschichte

Die Gruppe wurde 1981/82 gegründet. Schon vor 1981 hatten Peter Volkmann (Drums) und Klaus Scheldt (Bass) zusammen mit Dieter Klier (Keyboard) und Peter Näder (Gitarre, Vocals) die Gruppe SPY gegründet, die Rockmusik mit englischen Texten sang. Nachdem Peter Näder als Frontmann 1981 die Gruppe verlassen hatte, änderte sich auch der Musikstil.

Relax nahm 1982 in der Besetzung Peter Volkmann (Gesang), Klaus Scheldt (Bass) und Dieter Klier (Keyboard) die Single Radio hör’n auf. Bei dieser Adaption des 1 Jahr älteren englischsprachigen Liedes Video Life von Reinhold Bilgeri handelte es sich um einen „bayerischen Mundartrock“. Gleich nach den ersten Auftritten fand das Trio Unterstützung von Claus Mathias (Gitarre) und Ernst „Örnie“ Singerl Luksch (Schlagzeug) und nahmen Titel im ähnlichen Stil wie „Radio hörn“ auf. Weil i di mog und Marie wurden die ersten großen Erfolge.

1983 ging die Band mit Hubert Kah, Markus und Nena auf große Deutschland-Tour beim Levi’s Rock Festival ’83.

1984 nahm die Gruppe mit der Sängerin Cosi (alias Ingrid Häfner) an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Ihr Titel Oh, i woaß net (ob das guat geht) erreichte Platz 9. Im gleichen Jahr kam auch die erste Umbesetzung der Gruppe: Dieter Klier verließ die Band und wurde durch Felix Weber am Keyboard ersetzt. 1985 hat die Band mit dem Titel „A weißes Blatt’l Papier“ in Österreich und Süddeutschland den größten Erfolg ihrer Karriere.

Nach einer kreativen Pause nach dem 1986er Album (Ich schenk dir mein Herz) erfolgte die nächste Umbesetzung der Band: Klaus Scheldt und Felix Weber verließen die Band. Dafür stieg SPY-Sänger Peter Näder wieder ein, und Matthias Schmitt ersetzte Felix Weber am Keyboard. Felix Weber lebt seit dem Jahr 2000 in den USA, wo er ein eigenes Musikstudio betreibt. Claus Mathias trat nur noch als Komponist und „Gastmusiker“ bei Relax in Erscheinung, da er ebenfalls als Songwriter und Produzent für andere Künstler arbeitete.

Am 30. März 1992 traten Relax in der Deutschen Vorentscheidung Ein Lied für Malmö zum Eurovision Song Contest auf. Ihr Song Blue farewell river erhielt von der elfköpfigen Jury jedoch keine Punkte und belegte in der Endabrechnung den 4. Platz.

1993 erschien bei der Musikfirma Koch das Album Ganz relaxed mit der Single I hob di so gern. Die Band war zwischenzeitlich zum Trio geworden, da Ernst „Oernie“ Singerl Luksch die Band verlassen hatte. Auch ihre musikalische Richtung entwickelte sich seither mehr hin zum volkstümlichen Schlager. 1996 trennte sich dann Relax endgültig.